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Die Adler, die Rik restaurierte, Schritt für Schritt

Rik de Gooijer
6 Min. Lesezeit
Die Adler, die Rik restaurierte, Schritt für Schritt

Lange bevor die erste BMW K100 die Werkstatt verließ, gab es eine Adler. Ein klassisches deutsches Leichtkraftrad, das Rik de Gooijer müde, unvollständig und halb vergessen vorfand und vollständig von Hand zu altem Glanz zurückbrachte. Hier begann das Handwerk hinter Dapper Motor, und man sieht es noch heute in jedem Aufbau.

Wir hatten die Kamera die ganze Zeit dabei. Es folgen elf Bilder der Restaurierung, der Reihe nach, vom bis auf die Schraube zerlegten Motorrad bis es wieder fahrbereit dastand.

01 — Bis zur letzten Schraube zerlegt

Jede Restaurierung beginnt mit Ehrlichkeit. Die Adler wurde vollständig zerlegt, bis zur letzten Schraube, damit nichts verborgen blieb. Erst mit einem nackten Rahmen vor sich sieht man, womit man es wirklich zu tun hat.

Adler bis zur letzten Schraube zerlegt

02 — Jedes Teil gemessen und katalogisiert

Jedes Bauteil wurde gemessen, fotografiert und katalogisiert. Genau zu wissen, was man hat und was fehlt, unterscheidet eine echte Restaurierung von einer Notlösung.

Jedes Adler-Teil gemessen und katalogisiert

03 — Rahmen und Schutzbleche neu lackiert

Mit blank gestrahltem Rahmen konnte das Fundament gelegt werden. Rahmen und Schutzbleche wurden ordentlich neu lackiert, so wie das Motorrad ab Werk aussehen sollte.

Adler Rahmen und Schutzbleche neu lackiert

04 — Tank in Tiefschwarz mit goldener Zierlinie

Der Tank gibt den Ton für die ganze Maschine an. In Tiefschwarz mit von Hand gezogener goldener Zierlinie ist er das Detail, das aus einer Restaurierung etwas mit Charakter macht.

Adler Tank in Tiefschwarz mit goldener Zierlinie

05 — Räder von Hand eingespeicht

Keine Abkürzungen. Die Räder wurden von Hand eingespeicht, Speiche für Speiche, und anschließend zentriert, bis sie kerzengerade liefen. Langsame Arbeit, und der einzige Weg, es richtig zu machen.

Adler Räder von Hand eingespeicht

06 — Neue Reifen, sauber ausgerichtet

Neue Reifen kamen drauf und alles wurde ausgerichtet. Ein Klassiker fühlt sich erst richtig an, wenn die Räder sauber laufen und die Geometrie stimmt.

Adler neue Reifen, sauber ausgerichtet

07 — Überholtes Fahrwerk wieder montiert

Das Fahrwerk wurde überholt und wieder eingebaut. Verschlissene Teile wurden ersetzt, nicht übertüncht, damit das Motorrad fährt wie es soll und nicht nur gut aussieht.

Adler überholtes Fahrwerk wieder montiert

08 — Motor zurück im Rahmen

Ein Meilenstein: der Motor zurück im Rahmen. Nach Reinigung, Prüfung und Auffrischung kehrte das Herz der Adler dorthin zurück, wo es hingehört.

Adler Motor zurück im Rahmen

09 — Verkabelung und Endmontage

Dann die geduldige Arbeit der Verkabelung und Endmontage. Jedes Kabel sauber verlegt, jede Verbindung solide, nichts dem Zufall überlassen.

Adler Verkabelung und Endmontage

10 — Scheinwerfer und Details fertiggestellt

Auf der Zielgeraden machen die Details den Unterschied. Scheinwerfer montiert, Zierrat fertig, die kleinen Handgriffe, die das ganze Motorrad als ein durchdachtes Stück erscheinen lassen.

Adler Scheinwerfer und Details fertiggestellt

11 — Fahrbereit, in altem Glanz

Und da stand sie: fahrbereit, in altem Glanz wiederhergestellt. Ein Stück Geschichte, von Hand gerettet, und der stille Anfang von allem, was Dapper Motor danach bauen sollte.

Adler fahrbereit, in altem Glanz

Es ist dieselbe Hand, dieselbe Geduld und derselbe Anspruch, die heute in jede Dapper Motor fließen. Wenn Sie eine Maschine mit dieser Sorgfalt wollen, beginnen Sie Ihren eigenen Aufbau mit uns.

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